Auf der Suche nach seriösen Informationen und Quellen…….

Liebe Eltern, liebe Patienten,

so oder ähnlich könnte ich das tagtägliche Ringen mit der Covid19 Situation nennen.
“Alltags”-Presse gehört sicherlich nicht dazu, ebenso wenig die allgegenwärtigen “online”-Medien.

Wissenschaftlich die Situation zu betrachten ist sehr schwierig, da eine klare und durchschaubare Datenlage fehlt (z.B. Obduktionsergebnisse von Patienten, die IM ZUSAMMENHANG mit einer Covid19 Infektion verstorben sind).

Warum schreibe ich das?
Ihr und unser Ringen um den Erhalt der Gesundheit der Kinder braucht einer sachliche und wissenschaftlich sauber erarbeitete Grundlage.
Was nach ca. 6 Wochen Verlauf dazu gehört, sind die Stimmen aus Klinik und Praxis, die aufmerksam und sachlich berichten, wie sie die Situation erleben.
Kein Versteigen in Verschwörungstheorien, keine Mutmassungen, keine unwissenschaftlichen Theorien; nein Sachinformationen sind gefragt – und die benötigen ZEIT!!!.

Hier eine Stellungnahme zur Besonderheit der Kinder und Jugendlichen:

Prof. Müller, Kinderklinik Passau, Statement aus der Klinik als Chefarzt und Vater

Und hier ein m.E. hochinteressantes Video, dass die Grundproblematik des Themas sehr genau aufzeigt.

Prof. Haditsch Wien: Allgemeines und Spezielles zur aktuellen Coronawelle

Nehmen Sie sich die Zeit, und setzen sich mit den Beiträgen auseinander. In beiden wird das Thema kritisch, wissenschaftlich fundiert und wachrüttelnd behandelt.

Und noch ein persönlicher – wissenschaftlicher – Nachsatz:
warten Sie nicht auf die Covid19-Impfung!!
Eine seriöse und zuverlässige und langfristig gut verträgliche Impfung benötigt in der Entwicklung, Forschung, klinischen Testung und Marktreife ein Zeitfenster von mindestens 1,5 – 2,5 Jahren.

Persönlich werde ich mich nicht zu einer Impfung mit einem unerforschten und unzureichend getesteten Impfstoff entscheiden.
Die Spätfolgen des sog. Schweinegrippeimpfstoffes von 2009 sehen wir bis heute!!

Es geht statt dessen weiterhin um einen verantwortlichen Umgang mit den Risikogruppen. Diese sollten – ethisch vertretbar!! – weiter geschützt werden.

An dieser Stelle muss ich als Pädiater auch sagen, dass wir bei unseren Patienten eine vergleichsweise entspannte Situation erleben; in der Erwachsenenmedizin habe ich grossen Respekt vor der Leistung der Kollegen.
Aber ich wünsche mir auch, dass wir aus der geschaffenen Isolation gut wieder herausfinden und ethisch verantwortlich mit den wirklich Gefährdeten umgehen.

Dr. M. Stute