….wir trotzen der Krise und suchen Verstärkung für unser Team

Zum 1.7.2020 suchen wir

eine(n) medizinische(n) Fachangestellte(n) in Vollzeit!

Wenn Sie gerne mit Kinder arbeiten, Wert auf ein tolles Arbeitsteam legen, dann sind Sie bei uns richtig.

Senden Sie Ihre Bewerbung an praxis.stute@gmx.de, rufen uns an (Frau Grünberg) oder schicken Ihre Bewerbung auf dem Postweg.

Praxis Dr. med. Meinolf Stute
Evinger Str. 538
44339 Dortmund

Telefonnummer 0231 800041

Wir freuen uns auf die Verstärkung!!

Das Praxisteam Dr. Stute

Kreatives und liebenswertes in der Zeit der Krise

Liebe Eltern, liebe Patienten,

manches in diesen verwirrenden Zeiten verdient, erwähnt zu werden. Im Rahmen einer Vorsorge schilderte mir eine Mutter Ihre spezielle Art der Kreativität und Unterstützung von Kindern, für die die Krise eine weitere Erschwernis darstellt.
Sie malt und veräußert Aquarellzeichnungen für einen guten Zweck!!

Sollten Sie interessen an den Bildern haben, so wenden Sie sich an Frau Huth, die mir nachfolgende mail geschickt hat.

Sehr geehrter Herr Dr. Stute,

ich freue mich sehr, dass Sie uns dabei unterstützen wollen, meine Aquarelle für den guten Zweck auf Ihrer Homepage vorzustellen.

Die Aktion läuft in Kooperation mit dem Ladies´ Circle Dortmund, ein ehrenamtlicher Verein, der sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzt und die Einnahmen und Spenden zu 100% an Fruchtalarm weitergibt.

Fruchtalarm ist ein “Bielefelder Original“. Das Projekt entstand bereits 2010 aus der persönlichen Betroffenheit eines Bielefelder Paares, welches seinen kleinen Sohn durch eine Krebserkrankung verlor.
Die Erfahrungen dieser schlimmen Zeit, besonders das Erleben des tristen und belastenden Alltags auf einer onkologischen Station, war so einschneidend, dass hieraus der Gedanke entstand, den Kindern wöchentlich eine Freude zu bereiten und wenigstens für einen kurzen Augenblick „Farbe“ durch bunte Cocktails in den bedrückenden Kinderalltag zu bringen.
Fruchtalarm ist eine einfache Idee mit großer Wirkung, die direkt bei den jungen Krebspatienten ankommt.

Ein geschultes Team besucht die Kinderkrebsstationen der teilnehmenden Krankenhäuser und mixt zusammen mit den Kindern bunte Cocktails nach deren Wünschen. Auch die Dortmunder Kinderklinik nimmt teil.
So erfahren die Kinder Abwechslung und erleben auch wieder verschiedene Geschmäcker, denn durch die Chemotherapie ist bei vielen der Geschmackssinn getrübt oder verändert.

Ein wirklich tolles und gut zu unterstützendes Projekt, dem ich die Einnahmen meiner Bilder gerne spende.

Weitere Infos finden Sie auch hier: https://www.fruchtalarm.info oder https://www.ladies-machen-fruchtalarm.de

Bei Rückfragen kontaktieren Sie mich gerne!

Mit freundlichen Grüßen
Hier eine kleine Auswahl der Bilder……….

Auf der Suche nach seriösen Informationen und Quellen…….

Liebe Eltern, liebe Patienten,

so oder ähnlich könnte ich das tagtägliche Ringen mit der Covid19 Situation nennen.
“Alltags”-Presse gehört sicherlich nicht dazu, ebenso wenig die allgegenwärtigen “online”-Medien.

Wissenschaftlich die Situation zu betrachten ist sehr schwierig, da eine klare und durchschaubare Datenlage fehlt (z.B. Obduktionsergebnisse von Patienten, die IM ZUSAMMENHANG mit einer Covid19 Infektion verstorben sind).

Warum schreibe ich das?
Ihr und unser Ringen um den Erhalt der Gesundheit der Kinder braucht einer sachliche und wissenschaftlich sauber erarbeitete Grundlage.
Was nach ca. 6 Wochen Verlauf dazu gehört, sind die Stimmen aus Klinik und Praxis, die aufmerksam und sachlich berichten, wie sie die Situation erleben.
Kein Versteigen in Verschwörungstheorien, keine Mutmassungen, keine unwissenschaftlichen Theorien; nein Sachinformationen sind gefragt – und die benötigen ZEIT!!!.

Hier eine Stellungnahme zur Besonderheit der Kinder und Jugendlichen:

Prof. Müller, Kinderklinik Passau, Statement aus der Klinik als Chefarzt und Vater

Und hier ein m.E. hochinteressantes Video, dass die Grundproblematik des Themas sehr genau aufzeigt.

Prof. Haditsch Wien: Allgemeines und Spezielles zur aktuellen Coronawelle

Nehmen Sie sich die Zeit, und setzen sich mit den Beiträgen auseinander. In beiden wird das Thema kritisch, wissenschaftlich fundiert und wachrüttelnd behandelt.

Und noch ein persönlicher – wissenschaftlicher – Nachsatz:
warten Sie nicht auf die Covid19-Impfung!!
Eine seriöse und zuverlässige und langfristig gut verträgliche Impfung benötigt in der Entwicklung, Forschung, klinischen Testung und Marktreife ein Zeitfenster von mindestens 1,5 – 2,5 Jahren.

Persönlich werde ich mich nicht zu einer Impfung mit einem unerforschten und unzureichend getesteten Impfstoff entscheiden.
Die Spätfolgen des sog. Schweinegrippeimpfstoffes von 2009 sehen wir bis heute!!

Es geht statt dessen weiterhin um einen verantwortlichen Umgang mit den Risikogruppen. Diese sollten – ethisch vertretbar!! – weiter geschützt werden.

An dieser Stelle muss ich als Pädiater auch sagen, dass wir bei unseren Patienten eine vergleichsweise entspannte Situation erleben; in der Erwachsenenmedizin habe ich grossen Respekt vor der Leistung der Kollegen.
Aber ich wünsche mir auch, dass wir aus der geschaffenen Isolation gut wieder herausfinden und ethisch verantwortlich mit den wirklich Gefährdeten umgehen.

Dr. M. Stute

Covid19 – die Presse “treibt die nächste Sau durch das Dorf”

Liebe Eltern und Patienten,

ein provozierender Titel – aber allmählich reicht uns (wie auch Ihnen??) der Stil der allgegenwärtigen Presse.
Es geht um die bedohlich wirkende Warnung vor komplizierten Verläufen der Covid19 Infektion bei Kindern (Fallberichte aus England).

Lassen Sie sich bitte durch derartig reisserische Nachrichten nicht verunsichern. Die Verläufe bei Kindern sind nur in Ausnahmefällen schwerwiegender und stellen NICHT die Regel dar.
Wir achten auf die geschilderten Symptome schon immer – auch ausserhalb Covid19 – sehr genau!

Im Studium hat man mir den Satz eingebleut: “… häufiges ist häufig, seltenes ist selten und das ganz seltene wirst Du kaum erleben…
So sollte es auch auf die schwerwiegenden Verläufe der Covid19 Infektionen bei Kindern angewendet werden.

Hier eine wirklich seriöse Quelle, die lesenswert ist: die Schweizer Gesellschaft für Kinderheilkunde nimmt Stellung!

Als Mediziner grenzen für mich inzwischen viele Meldungen der Tagespresse an Unverantwortlichkeit und vorsätzliches Panikmachen.
Motto: nur schlechte Nachrichten sind (für den Herausgeber) gute Nachrichten, da es viel schneller als das Positive gelesen wird.

Deshalb aus meiner Sicht der letzten Monate einmal bewusst die positiven Aspekte:

– Eltern wie auch Kinder gehen sehr diszipliniert mit der Situation um!!

– die Vorsorgen und Impfungen werden unverändert wahrgenommen! Danke!!

– wir verzeichnen als Team keinen einzigen Krankheitstag seit Anfang Februar, sind also gesund trotz eines höheren Expositionsrisikos seit Ende Januar!!!!

– Eltern wie auch Kinder halten sich ausgezeichnet an Abstandregeln, Tragen des Mundschutzes, Hygienemassnahmen,……..

– Eltern wie auch Kinder sind der sachlichen Beratung sehr gut zugängig, und “Lagerkoller” bewältigen wir gemeinsam

– es erfolgt IMMER eine telefonische Anmeldung, wenn Kinder vorgestellt werden. Das ist SUPER!!!

– die email (z.T. mit Bildern bei Hauterkrankungen) hat einen neuen Stellenwert und wird gerne  genutzt

– wir erleben als Praxis ausnahmslos Wertschätzung. Das ist genial!!

Und in der Sache:
wir haben einen komplizierten Verlauf erlebt (rückblickend), den das betroffene Kind Wochen vor der “offiziellen Krisensituation” durchlebt hat.
Ein korrekter und gewissenhafter stationären Aufenthalt und eine mehrwöchige Rekonvaleszenz hat zu einer vollständigen Gesundung des betroffenen Kindes geführt.

…so sollte es eigentlich richtig sein….

Ihr Praxisteam & Dr. Stute

Tragen von Masken / Schutzkleidung in unserer Praxis

Liebe Eltern,

…die ungewöhnlich langen Haare sind dem geschlossenen Friseursalon geschuldet….

immer häufiger werden wir angesprochen, wann das Personal und die Ärzte in unserer Praxis Masken tragen? Selbstverständlich folgen wir der Anordnung der Landesregierung NRW vom 27.4.2020.
Mit ein paar Zeilen möchte ich wegen vieler Nachfragen eine vernünftige – aber persönliche Meinung – zu diesem Thema abgeben.

  1. Womit haben wir es im Rahmen der sogenannten Covid19 Krise zu tun?
    Es handelt sich um eine Virusinfektion – vergleichbar mit Influenzaviren, RS Viren, Metapneumovirusviren als winzigste Erreger – die als Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
    Voraussetzung ist dabei ein aktives Husten oder Niesen, so dass ein tröpfchengesättigter Luftstrom bewegt wird. In dieser Art werden die Coronaviren vom Überträger auf den Gesunden übertragen.
  2. Welche Gruppen von Menschen sind in besonderer Weise “bedroht”?
    Nach derzeitigen Kenntnisstand und Informationen aus dem Stadtgebiet und der näheren Umgebung stellt die Covidinfektion eine Bedrohung für Menschen mit schwerwiegenden Grunderkrankungen UND einer gewissen Altersschwelle dar.
    Dieser Personenkreis muss geschützt werden!!
    Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche zählen bisher NICHT zum Risikokreis.
    Ein eingeschränktes Risiko haben Kinder mit chronischen und schwerwiegenden Grunderkrankungen, ohne dass bisher Erkrankungen mit Todesfolge berichtet wurden.
  3. Warum also die Empfehlung des Maskentragens in der Öffentlichkeit?
    Problematisch könnte sich der “stille Überträger” darstellen, also der Mensch, der Covid19 übertragen kann, ohne selber Krankheitssymtome zu entwickeln.
    Das ist DIE GROSSE UNBEKANNTE in der gesamten Diskussion.
    Weder eine durchgemachte Infektion noch das stille Tragen der Infektion ist bisher diagnostisch nachzuweisen – es sei denn, wir würden täglich einen Abstrich machen (lassen) – was nicht umsetzbar ist.
  4. Wen schützt die Maske und welche Maske schützt?
    Diese Frage ist ebenfalls schwer zu beantworten.
    Bis auf wenige professionelle Atemschutzmasken, wird immer ein Luft-/Tropfchenstrom aus der Maske austreten. Hinzu kommt, dass die marktüblichen Masken sich der kindlichen Anatomie kaum anpassen.
    Dennoch kommt es zu einer Minderung des Luft-Tröpfchenstroms, und damit zur Reduktion – aber nicht dem Ausschalten – des Übertragungsrisikos.
    Nach derzeitigen Kenntnisstand scheint es so zu sein, dass die Maske mehr Schutz für die Umgebung als für den Maskentragenden bedeutet. Konkret: sich schützen funktioniert nur eingeschränkt, den Anderen schützen mit Maske UND SICHERHEITSABSTAND: ja.
  5. Wann sollte die Maske getragen werden?
    Wenn ein empfohlener Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, oder wenn Risikopatienten (s.o.) einen nicht vermeidbaren Kontakt haben, sollten BEIDE Personen geeignete Masken tragen und alle geltenden Hygieneregeln beherzigen.
    Das Maske tragen ersetzt Händewaschen, Abstand halten, Husten und Niesen in die Ellenbeuge NICHT!
    Personen mit Problemen der Atemwege dürfen in Ausnahmefällen auf die Maske verzichten (Lnd.nrw.de vom 27.4.2020)
  6. Umgang mit den Fragen in der Praxis?
    Wir haben es hin und her diskutiert und nach eine praktikablen Lösung gesucht. Eine Entscheidungsfindung ist nicht leicht, zumal in einer Kinderarztpraxis einige Besonderheiten herrschen, die berücksichtigt werden sollten:
    nicht Ihre Kinder gelten als besonders gefährdet (was das Durchleben der Erkrankung angeht), sondern das Praxispersonal und die Ärzte, die den täglichen Kontakt mit den Kindern haben
    – dennoch sollte die potentielle Übertragung in der Praxis vermieden werden, da Kinder häufiger stille Überträger sein werden
    – da die Untersuchung des Kindes IMMER das Unterschreiten des Sicherheitsabstandes bedeutet, muss vor allem der Arzt und die begleitende Arzthelferin auch auf eine eigene Infektion achten
    Mund, Nase, Mundhöhle und Zähne gehören zu einer vernünftigen Untersuchung dazu. Spätestens hier, muss das Maske tragen aufgegeben werden
    psychologisch ist das Maske tragen des Arztes und Personals für Kinder befremdlich bis angsteinflössend. Eine Mutter sagte spontan: ” …..für meine Kinder ist es schrecklich, wenn der vertraute Kinderarzt Maske targen würde”.
  7. Konkreter Umgang in der Praxis:
    – grundsätzlich werden von allen Personen in der Praxis Masken getragen
    – wir achten seit Wochen auf den Sicherheitsabstand und haben den ohnehin geltenden Hygienestandard noch einmal verstärkt.
    – wir respektieren das Tragen der Masken seitens der Eltern und Kinder sehr wohl, und werde nur zu Untersuchungszwecken das Abnehmen der Maske erbitten
    sollten Sie die Untersuchung durch den Arzt/Arzthelferin ohne Maske wünschen, so können Sie dies gerne am Empfang mitteilen und wir werden eine Lösung finden.

Ihr Dr. Stute & Team

Nachsatz: ….im Übrigen wünschen wir uns, dass sämtliche Politiker zum Schutz der Mitarbeiter der Medien (das sind die politischen Dienstleister!!) während Interviews und Sendungen Masken tragen!

Coronavirus – kreative Ideen, wir unterstützen…….

Liebe Eltern, liebe Patienten,

besondere Zeiten brauchen manchmal besondere Massnahmen.
Wie kann man den Alltag kreativ gestalten, wenn wir alle zu speziellen Verhaltensweisen gezwungen sind und zwangsläufig mehr Zeit haben?

In lockerer Reihenfolge sammeln wir hier Ideen, und bitten Sie, uns mit Ihren Ideen darin zu unterstützen. Wir veröffentlichen das gerne!!

1. Idee: (Frau. Dr. Gerwinn)
Lesen Sie Ihren Kindern doch mal die Lieblingsbücher Ihrer Kindheit vor (oder nehmen es als Video auf und spielen es “modern” ab)

2. Idee: (Frau Hanne. C.)
Die guten alten Brettspiele erfreuen sich bei Jung und Alt unerwarteter Beliebtheit: Halma, Mühle, Dame, “Mensch ärgere Dich nicht”, Monopoly,….

3. Idee: (Dr.Stute)
Wenn Sie gerne in schöner Umgebung essen? Eines unserer Brechtener Gastronomiebetriebe – und ein wertgeschätzter Nachbar! – hat eine tolle Idee:
Sie bestellen nach seiner Speisekarte, holen das Essen zu Ihrem Zeitpunkt ab und speisen fürstlich zu Hause!!
https://kegelkotten.jimdofree.com/
Das dies zur Existenzsicherung eines Betriebes beiträgt, ist ein toller Nebeneffekt!!

4. Idee: (Matthis. K.)
Singen mit Mama und Papa, und dabei die Lieder auswendig lernen und um eigene Strophen ergänzen…….

5. Idee:
Haben Sie noch eine Nähmaschine stehen?
Heraus mit dem guten Stück, und für Grosseltern, Freunde, Nachbarn kreativ nähen!! Aber natürlich mit der gebotenen Vorsicht, so dass die Nadel nur da näht, wo sie es soll……..

6. Idee: (Katja W.)
Wann haben Sie mit Ihren Kindern das letzte Mal getanzt – sozusagen die Langeweile “weg-gedanced”?
Die Brechtener Ballettschule ist da ganz kreativ mit Video’s unterwegs!! Mal reinschauen.

Coronaviruspandemie – persönliche Gedanken!

Aus unzähligen Diskussionen innerhalb und ausserhalb der Praxis möchte ich hier noch einmal deutlich machen, worum es aus meiner Sicht geht:

  • Das neuartige Virus ist einerseits als Gruppe bekannt, als mutiertes Virus aber neu! Wir wissen zu wenig über diesen Erreger.
  • Ein Infektion mit diesem Virus kann für bestimmte Menschen/Patienten/Erkankungen sehr gefährlich sein – aber auch nahezu unerkannt eine milde Infektion durchmachen lassen.
    Der nicht chronisch kranke junge gesunde Mensch ist nach derzeitigen Kenntnisstand  nicht übermässig gefährdet!

 

  • Alle Massnahmen diesen dazu die gefährdete Gruppe von Menschen zu schützen.

    Hier liegt die Verantwortung bei uns allen!!

  • Bitte unterstützen Sie Familien mit Risikopatienten in folgender Weise- Unterlassen Sie jeglichen direkten Kontakt in diese Familien bis auf Weiteres
    Biete Sie Ihre Hilfe in Form von Einkäufen, Erledigungen des täglichen Lebens an
    – respektieren Sie die Empfehlung, sich nicht in Gruppen zu “treffen”. Jede grössere Gruppenbildung birgt das Risko der unerkannten Ansteckung und damit der Gefährdung der Riskopatienten
    – schildern Sie bei Aufsuchen von Praxis/Klinik gewissenhaft den Zustand Ihrer erkrankten Kinder. Wir sind auf diese Informationen angewiesen!Und hier noch einmal die Risikogruppen, um die es geht:

 

  •  Extrem Frühgeborene im ersten Lebensjahr, insbesondere mit Lungenerkrankung (BPD)
  • Kinder mit einer schweren Mehrfach-Behinderung, insbesondere einer spastischen Bewegungsstörung oder Atemstörungen
  • Kinder mit einem schweren Herzfehler, z.B. noch nicht korrigiert im 1. Lebensjahr, Herzinsuffizienz, verändertem Lungendurchfluss etc.
  • Kinder mit schweren Lungenerkrankungen, z.B. Mucoviszidose, nicht kontrolliertes Asthma bronchiale etc.
  • Kinder unter immunsuppressiver Therapie mit Cortison, Prednison, Azathioprin oder MTX
  • Kinder unter einer immunmodulatorischen Therapie (Remicade®, Humira®, Enbrel®, MabThera® u.a.)
  • Kinder während oder kurz nach Beendigung einer Chemotherapie
  • Kinder nach Transplantation, bis Tag 90 nach autologer KMT / Tag 360 nach allogener KMT
  •  Kinder mit einer chronischen GVHD
  •  Kinder mit einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt

Wir sind in unserer Solidarität als Gemeinschaft gefordert. Lassen Sie uns zusammen stehen, einander helfen, und als Stärkere die Schwächeren tragen.

Und dies gilt nicht nur in Zeiten der Coronainfektion, sondern immer schon!

Ihr Dr. Stute

Coronavirus – Wichtige Empfehlungen für Familien mit chronisch kranken Kindern

Empfehlungen für Kinder mit chronischen Erkrankungen zur Vermeidung von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Sars-CoV-2 / COVID-19)

Nachfolgend zitiere ich die Empfehlung der Leitung der Kinderklinik Dortmund, die zum Schutz der Risikogruppe wirklich sehr wichtig ist!

Liebe Eltern, liebe Patienten,

Zur Vermeidung von Infektionen von gefährdet chronisch kranken Kindern möchten wir Ihnen folgende Empfehlungen noch einmal dringend ans Herz legen.
Die wichtigste Maßnahme zuerst:
Schotten Sie ihre Familie für die Zeit der Pandemie ab!

Das heißt konkret:
– Bleiben Sie als Familie zu Hause
– Beschränken Sie den Kontakt mit Personen, die nicht in Ihrem Haushalt wohnen, auf ein Minimum!
Lassen Sie sich unterstützen und greifen Sie für alle notwendigen Einkäufe oder Botengänge auf Hilfen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zurück!
Führen Sie und Ihr Kind hygienische Maßnahmen wie Händewaschen regelmäßig und gewissenhaft durch: alle Familienmitglieder, nach jedem Toilettengang, vor jeder Nahrungszubereitung und Nahrungsaufnahme!
– Bitte rechnen Sie damit, dass diese Einschränkungen möglicherweise längerfristig  notwendig sein werden!

Betrachten Sie immer Ihre Familie als Einheit und schützen Sie sich alle zusammen.

Außerdem ist entscheidend wichtig, dass Sie nicht aus Sorge vor einer Infektion jetzt eine notwendige Behandlung pausieren oder beenden.

Und: Bitte rufen Sie bei Fieber o.ä. immer an oder schicken eine mail, bevor Sie zum Arzt oder in die Klinik gehen!

Und noch einmal konkret, was eine hier definierte chronische Erkrankung mit erhöhter Gefährdung ist:

- Extrem Frühgeborene im ersten Lebensjahr, insbesondere mit Lungenerkrankung (BPD)
- Kinder mit einer schweren Mehrfach-Behinderung, insbesondere einer spastischen Bewegungsstörung oder Atemstörungen
- Kinder mit einem schweren Herzfehler, z.B. noch nicht korrigiert im 1. Lebensjahr,Herzinsuffizienz, verändertem Lungendurchfluss etc.
- Kinder mit schweren Lungenerkrankungen, z.B. Mucoviszidose, nicht kontrolliertes Asthma bronchiale etc.
- Kinder unter immunsuppressiver Therapie mit Cortison, Prednison, Azathioprin oder MTX
- Kinder unter einer immunmodulatorischen Therapie (Remicade®, Humira®, Enbrel®,MabThera® u.a.)
- Kinder während oder kurz nach Beendigung einer Chemotherapie
- Kinder nach Transplantation, bis Tag 90 nach autologer KMT / Tag 360 nach allogener KMT
- Kinder mit einer chronischen GVHD (Abstossungsreaktion nach Transplantation)
- Kinder mit einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt

Coronavirus – Funktion der Leitstelle Dortmund

Da uns vereinzelt Anrufe zum Verhalten bei Verdachtsfällen erreichen, noch einmal die Empfehlung zur Vorgehensweise:

– Kinder, die gesund sind und keine Symptome aufweisen und kein Kontakt-Verdacht besteht, dürften normaler Alltagstätigkeit nachgehen.

– Kinder die erkrankt sind, kein Kontakt-Verdacht besteht dürfen in den Praxen vorgestellt werden. Am häufigsten sehen wir Influenza A oder B Erkrankungen

– Kinder, die einen unmittelbaren Kontakt zu einem Corona Virus Erkrankten (mit Nachweis) hatten, sollten sofort zu Hause isoliert werden und bei Symptomen in Ruhe mit der Leitstelle des Gesundheitsamtes Dortmund Kontakt aufnehmen. Ein Besuch in der Praxis ist ausdrücklich NICHT empfohlen.

– Kinder, die erkrankt sind, und einen Kontakt zu einem nachweislich an Coronaviren Erkrankten hatten, sollten zeitnah in der Stabstelle vorgestellt werden (Untersuchung und Abstrich). Ein Besuch in der Praxis ist ausdrücklich NICHT empfohlen.

Die zentrale Rufnummer der “Corona Hotline” der Stadt Dortmund lautet:
0231 50 13 15-0
(Mo – Fr 7.00 -18.00)

Coronavirus Aktuelles – Abstrich auf Covid-19

Liebe Eltern, liebe Patienten!

Erfreulichweise erleben wir bisher einen sehr gelassenen und ruhigen Umgang mit der Thematik.
Noch eine Bemerkung zu Abstrich-Untersuchungen bei Kontakt-/Verdachtsfällen:

der Abstrich wird nur von der Stabsstelle des Gesundheitsamtes NACH VERMITTLUNG DURCH ARZTPRAXEN vorgenommen.
In der Praxis finden KEINE Abstrichuntersuchungen statt!!!

Konkret:
wenn Sie den Verdacht habe, dass Ihr Kind erkrankt sein könnte UND einen nachgewiesenen Kontakt hatte, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf (telefonisch oder per mail).
Wir handeln dann umgehend!

Ansonsten:
Ruhe bewahren, keine Panik, es ist alles gut organisiert und vorbereitet.
Aus meiner Sicht eine bisher ausgezeichnete Leistung des deutschen Gesundheitswesens!

Hier die Fallzahlen in Deutschland.

Dr. Stute & Team