Ein aktualisierter Zwischenstand zur Covidsituation 3-2021 – britische Variante

Liebe Eltern, liebe Patienten,

unverändert hält Sie und uns die Covid Situation “auf Trab”. Sie fragen sich bestimmt genau so wie wir, wie es in den kommenden Wochen weitergehen mag?

Die Praxis wird weiterhin fleissig besucht, wenn auch nicht so, wie sonst in den Wintermonaten. Das konsequente Umsetzen des zweiten Lockdown hat Influenza, Mykoplasmen und andere Keime stark zurückgedrängt.
Die Schlussfolgerung ist, dass – wie vermutet – Schulen und KiTa’s die zentralen Infektionsquellen winterlicher Erkrankungen darstellen…..

Neben Vorsorgen und Impfungen (die weiterhin beispielhaft wahrgenommen werden!!) spielen Hauterscheinungen (häufiges Waschen und Desinfektionsmittel, psychosomatische Beschwerden (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung der Schulkinder) und fieberhafte Virusinfekte die wesentliche Rolle.

Auffällig ist aktuell eine etwas höhere Trefferquote bei den klassischen PCR-Covid19-Testen.
Waren es bisher ca. 10% der gestesten Kinder, so liegt aktuell die Quote bei ca. 25% positiv getesteter Kinder (30 PCR Teste in 14 Tagen, 8 positive Befunde).
Unter den positiv Getesteten finden wir (bzw. das Labor) vermehrt die britische Variante, ohne dass der Krankheitsverlauf gravierend anders ist.
Lediglich die Ansteckungsquote innerhalb der Familien ist offensichtlich höher.

Seit Ende Januar letzten Jahres haben wir einen Säugling stationär eingewiesen, da die Eltern auf Grund der eigenen Covid-Erkrankung das Kind nur eingeschränkt versorgen konnten. Inzwischen ist auch dieses Kind wieder gesund daheim.

Komplizierte Verläufe oder gar “Nachwirkungen” im Sinne eines chronischen oder komplizierten Langzeitverlaufes bei Covid-19 sehen wir bei den Kindern nicht.

Gedanken macht mir – Dr. Stute – die zunehmende Erschöpfung und “depressive Grundstimmung” vieler Kinder, und die  deutlich  nachlassenden Freude, Kindergarten oder Schule zu besuchen.
Die Kinder somatisieren, zeigen extrovertiert “agressive” Verhaltensmuster, oder eine introvertierte, stille Resignation.
Beides ist ungewohnt – aber für mich nachvollziehbar.

Aber auch Kreativität kommt nicht zu kurz, und über manches müssen wir schmunzeln:

….auf meine Frage, was unsere Patientin da gebaut hat, kam die Antwort: ” ….die (Krokodil, Krabbe, Flusspferd und Zebra)  bekommen gerade alle Covidimpfung”.

Oder: Bremer Stadtmusikanten B-Mannschaft bei der Coronaimpfung 😉

Mit diesem fröhlichen Schluss des aktuellen Kommentars grüssen wir Sie herzlich.
Halten Sie weiter tapfer durch, Sie tragen eine  Last, die nur von wenigen wahrgenommen wird. Eltern und Kinder sind die Helden der Pandemie!!

Wir wissen darum!!

Ihr Praxisteam Dr. Stute

 

Lockdown + Extremwetter – wie komme ich zum Arzt? Videosprechstunde!!

Liebe Eltern, liebe Patienten!

Ungewöhnliche Situationen erfordern manchmal ungewöhnliche Reaktionen. Und das ist unsere Reaktion auf lockdown und Extremwetter:

Sie können uns per Video kontaktieren!!

Die Videokonferenz mit Dr. Stute läuft über eine gesicherte Verbindung und nur auf einem Rechner in der Praxis!!
Oder mit anderen Worten: es ist kein Fremdanbieter im Spiel.

Wenn Sie eine Videokonferenz mit Dr. Stute wünschen, benötigen Sie lediglich einen Rechner/Tablet/Handy mit Kamera und Mikrofon.
Dann rufen Sie in der Praxis an – oder schicken eine mail – und die Arzthelferinnen geben Ihnen den Termin und die Internetadresse, unter der das Ganze funktioniert.

Somit lassen sich Gespräche führen, Hautbefunde zeigen, ……etc.
Natürlich ersetzt es den persönlichen Kontakt nicht, aber es ist besser, als gar nichts!

Wir hofffen, damit etwas kreative Entspannung geschafft zu haben.

Herzliche Grüsse

Meinolf Stute & Team

Ratschläge zur gesunden Umsetzung von homeschooling, häuslicher Betreuung und Lockdown

Liebe Eltern,

Sie sind augenblicklich grossen Herausforderungen ausgesetzt, da alles anders ist, als Sie und ich es sonst kennen.

Von meiner Seite aus: grossen Respekt vor der Leistung, Ihre Kinder auf eine sehr herausfordernde Weise zu betreuen und zu begleiten und den kids durch diese Phase hindurchzuhelfen.

Manches von der enstandenen Not der Kinder und Familien bekommen wir hier mit.
Psychosomatische Beschwerden, Stressreaktion, das Gefühl von Überfordertsein, all das sehen und hören wir täglich.

Um so wichtiger, dass wir nicht nur mit der Situation achtsam umgehen, sondern auch mit unseren Kindern und uns selbst!!!
Zu diesem Thema Achtsamkeit ist ein lesenswerter Artikel erschienen, auf den mich meine älteste Tochter als Psychologin hinwies:

https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/gesundheitspolitik/aktuelle-meldungen/news-bund/news/familien-im-corona-stresstest-zwischen-spielen-und-struktur/

Der link sagt schon, um was es geht.
Lesen Sie den Artikel – er ist nicht übermässig lang – und es wird Ihnen helfen, den Alltag noch etwas besser zu bewältigen und diese herausfordernde Lebensphase gesund zu überstehen.

Die Situation können Sie – und auch wir – nicht ändern, aber vielleicht unser Verhalten im Umgang mit der Covid-Situation!!

Wo immer wir Sie als Praxis darin unterstützen können: melden Sie sich. Wir arbeiten wie gewohnt, und freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.

Herzliche Grüsse aus Brechten

Meinolf Stute

Jahresausklang 2020

Liebe Eltern, liebe Kinder!

Wer hätte vor 12 Monaten gedacht, was für ein aufregendes Jahr kommen würde. Erstmals in Ihrem und unserem Leben haben wir eine Pandemiesituation, die uns alle bis an die Grenze der Belastbarkeit bringt – oder auch darüber hinaus?!

Aus der Sicht des Kinderarztes ist diese vollkommen neue Situation aber im medizinischen Rückblick bis heute eher versöhnlich zu sehen.
10 Monate Pandemie ohne eine einzige Einweisung eines Kindes in eine Kinderklinik? Das klingt entlang der sonstigen Zahlen fast unglaubhaft.

Wir haben echte Covid-Erkrankungen gesehen, und diese Kinder waren auch  richtig krank. Aber die Dimension einer Erwachsenenerkrankung gab es glücklicherweise nicht.

Warum die Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren bis heute nicht ernsthaft erkranken, ist eines der vielen Rätsel dieses Jahres.
Aber wir sehen es mit Dankbarkeit!

*********************

Liebe Eltern, Sie haben uns viel Not geschildert, Existenzen sind in kürzester Zeit bedroht, die bislang als sicher galten.
Manche Träne ist beim Erzählen geflossen und hat uns ratlos und hilflos gemacht.
Ja, auf manches wussten wir einfach keine Antwort!!

Nachdenklich schreibe ich diese Zeilen kurz vor Weihnachten und überlege, was ich Ihnen Gutes wünschen soll?
Vieles hat sich geändert, manches hat sich als unwichtig herausgestellt, anderes als unentbehrlich.

Wir sind als Menschen alle auf Beziehung angelegt, und die Freiheit der Beziehung zu anderen ist ernsthaft in Gefahr geraten. Das erlebe ich – auch persönlich – als wesentliches Merkmal der Pandemiesituation.

Weihnachten jedoch ist als Fest der Begegnung zu sehen! Wissen wir noch um den tieferen Sinn der Weihnacht?


Begegnung mit denen, die Ihnen am Wichtigsten sind, die Sie von Herzen lieben; Begegnung mit den Einsamen (der alte Mensch?); Begegnung und Versöhnung: das wünsche ich Ihnen.

Wir haben als Praxisteam versucht, unser Bestes zu geben, um Ihnen und Ihren Kindern durch diese äußerst schwierige Zeit zu helfen.
Danke für alle Ermutigung und Wertschätzung, die wir als Team erlebt haben.

Lassen Sie uns gemeinsam mutig in das Neue Jahr 2021 gehen und einander unverändert offen begegnen.
Nach einigen Tagen Verschnaufpause sind wir ab dem Dreikönigstag wieder erreichbar.

Bleiben Sie bewahrt an Körper, Seele und Geist!!

Ihr

Dr. med. Meinolf Stute & Team

P.S.: ….danke an meine kreative(n) Mitarbeiterin(nen) für die wunderschönen Glasbilder

 

 

 

 

Qualität des Hüftultraschalls nachgewiesen

Liebe Eltern!

Regelmässig unterliegen niedergelassene Kinderärzte und Orthopäden einer Qualitätsprüfung der Durchführung des Hüftultraschalls.

Diese Überprüfung hat stattgefunden, und alle 12 eingereichten Befunde wurden mit der Note 1 beurteilt – also ohne Mängel.

Wir freuen uns, dass damit

  • die Qualität weiterhin und dauerhaft gesichert ist
  • wir die “Prüfung” bestanden haben
  • im Rahmen der U3 wir weiterhin den Hüftultraschall anbieten dürfen

In diesem Sinne herzliche Grüsse aus Brechten

Dr. Stute

……einmal ein Dankeschön in der Covid-Phase

Lieber Eltern, liebe Patienten,

seit dem sich das Corona-Virus in unserem Land und bei Ihnen “bemerkbar” gemacht hat, ist Vieles geschehen. Die Zeit hat sich geändert!!
Viele Fragen sind bis heute unbeantwortet, die Einschränkungen des täglichen Lebens sind schon fast alltäglich geworden, es scheint, dass wir mittlerweile mit dem Virus leben müssen.

Wenn ich als Arzt über die Praxissituation nachsinne, fallen mir viele Dinge ein, für die ich – und wir als Team – aber dankbar sind; und das muss auch einmal gesagt werden.

  • wir haben bis heute keinen ernsthaften Verlauf der Erkrankung gesehen und auch kein Kind wegen eines komplizierten oder bedrohlichen Verlaufes stationär eingewiesen
  • Sie nehmen als Eltern die Hinweise zur jeweils aktuellen Tagessituation mit der erforderlichen Aufmerksamkeit wahr und beherzigen die gemachten Vorschläge
  • Vorsorgetermine und Impfungen werden unverändert sehr gewissenhaft wahrgenommen
  • Die Termine bei uns werden pünktlich “angetreten”, dadurch haben wir keinen Stau und damit auch selten mehr als eine Familie im Wartezimmer
  • wir erleben einen freundlichen und aufmerksamen Umgang mit uns als Team – Wertschätzung in allen Situationen!!
  • trotz manchmal überlasteter Telefonleitungen klappt die Kommunikation, z.B. per mail

In der Summe also ein Grund, einfach mal Danke zu sagen!

Gemeinsam werden wir auch so die kommenden Monate schaffen, bis die Spitze der Infektionswelle anfängt, abzuflachen.

Herzliche Grüsse von uns allen

Dr. Stute mit seinem Team!!

Die psychologischen Kollateraleffekte – werden PCR Teste korrekt durchgeführt?

Liebe Eltern,

mit Sorge beobachte ich die psychologischen Auswirkungen auf die Kinder – insbesondere in den Schulen.
Die weitgehend unverändert vorhandene Unsicherheit mit der “Pandemie” wirkt sich deutlich auf sensible, hochsensible und feinfühlige Kinder aus.

Depression, Schulverweigerung, Schlafstörungen, Bauch- und Kopfschmerzen: die Liste der psychosomatischen Beschwerden wird länger und länger.

Lese ich dann kritisch formulierte wissenschaftliche Artikel

https://www.rubikon.news/artikel/fallzahlen-im-freien-fall

https://corona-transition.org/IMG/pdf/pcr-tests_auf_sars-cov-2__ergebnisse_richtig_interpretieren.pdf

https://corona-transition.org/IMG/pdf/pcr_test-cdc-panel-ifu.pdf

so frage ich mich, ob

  • die erhobenen Fallzahlen und Statistiken überhaupt glaubhaft sind?
  • eine sachgemässe PCR-Abstrichentnahme und WEITERVERARBEiTUNG erfolgt (die PCR Probe MUSS gekühlt zwischen 2-8 Grad ins Labor transportiert werden)?
  • die allfällige Erholung durch Urlaub weiter aktiv politisch verhindert werden darf (Meldung von heute)?

Aus meiner Sicht ist die Verhältnismässigkeit der Mittel nicht mehr gewahrt und ich beobachte mit grosser Sorge die weitere Entwicklung.
Und das alles bei 7 Monaten “Krisenzeit” ohne eine einzige ernsthafte Erkrankung in unserer Praxis!

Wissenschaftlich ist die bisherige Vorgehensweise den Beweis der Effektivität schuldig geblieben.

Ein schönes Wochenende

Dr. Meinolf Stute

 

Covid19 – regt sich der Widerstand?

Liebe Eltern,
wir spüren sehr deutlich den Druck, den die aktuellen Ausführungsbestimmungen in Kindergarten und Schule für Ihre Kinder und Sie bedeuten.
Mit viel Sachinformation versuchen wir aufzuklären und auf den unverändert milden Verlauf eventueller Covid Infektionen im Kindesalter hinzuweisen.

In der Ärzteschaft regt sich inzwischen erheblicher sachlicher(!!!) Widerstand gegen das, was im Land passiert.

Die fachsachliche Meinung zum Thema unsererseits ist hinreichend bekannt, und deshalb lasse ich einmal andere Quellen sprechen.

  1. Artikel im Westfälischen Ärzteblatt vom 6.9.2020
    Westf-AEB
  2. Anschreiben eines Kollegen an die Landesregierung und andere Einrichtungen
    Hampe
  3. Einen Buchhinweis habe ich wegen polemisierender und tendenziöser Darstellung an dieser Stelle herausgenommen
    **********************************************************

Dies alles in Summe, sollte doch zum Nachdenken anregen, ohne den Gegner (Coronaviren) zu verharmlosen.
Aber die “Verhältnismässigkeit der Mittel” sollte neu gesucht und umgesetzt werden.

Oder anders:
unter ca. 20.000 Patientenkontakten seit dem lockdown habe ich – Dr. Stute – KEINEN schwerwiegenden oder gar lebensbedrohlichen Verlauf gesehen.

Lassen Sie sich ermutigen: Ihre Kinder sind nicht mehr gefährdet als in anderen vorausgegangenen Infektionzeiten.
Und noch etwas: lassen Sie uns GEMEINSAM für die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Freiheitsrechte eintreten, die weiterhin in erheblichen Masse durch das Pandemiegesetz eingeschränkt/ausgehebelt  sind.

Dr. Meinolf Stute

Neue Impfempfehlung der STIKO: 2+1 Schema statt bisher 3+1 Schema

Liebe Eltern,

zum Beginn des Monats August 2020 hat es eine Aktualisierung der bestehenden Impfempfehlung gegeben, die Ihren Kindern das Impfen etwas erleichtert.

Das bisherige 3+1 Schema (3 Impfungen 5/6-fach im ersten Lebensjahr und 1 Impfung im zweiten Lebensjahr) ist für reifgeborene Kinder (>36.SSW) in ein 2 + 1 Schema gewandelt worden.

Konkret bedeutet dies, das 8 Wochen (bisher 4 Wochen) nach der Erstimpfung die erste Auffrischimpfung erfolgt.
Frühestens 6 Monate nach der zweiten Impfung erfolgt dann die dritte Abschlussimpfung.

Hier das Schema (ins das Bild klicken zur besseren Ansicht)

Frühgeborene Kinder sollten weiter nach dem bisher geltenden 3+1 Schema geimpft werden.

Nachsatz: die vielfach angefragte Meningokokken B Impfung ist unverändert KEINE öffentlich empfohlene Impfung!!

Ihr Praxisteam Dr. Stute

Schule/Kindergarten-Besuch – ja oder nein?

Liebe Eltern,

trotz einiger Lockerungen bzw. Änderungen herrscht weiterhin grosse Unsicherheit, wann Ihre Kinder öffentliche Einrichtungen besuchen dürfen, wenn sich Symptome eines Infektes einstellen.
Und damit verknüpft natürlich auch die Frage, wann Sie Ihre Kinder beim Arzt vorstellen sollten.

Vielleicht drucken Sie sich folgende “Checkliste” aus:

Ο Fieber (Temperatur rektal über 37,8 Grad)

Ο Schnupfen

Ο REGELMÄSSIGER Husten

Ο Kopfschmerzen

Ο Durchfall

Ο auffällige Abgeschlagenheit/Erschöpfung/Schlafverhalten

Ο veränderter Geschmacksinn/Geruch

Es kommt nun NICHT auf das Einzelsymptom, sondern die Kombination mehrerer Symptome an.
Treffen neben Fieber (!) mehr als 3 der genannten Symptome zu, sollten Sie Ihre Kinder erst einmal daheim lassen und 48 Stunden abwarten, was sich unter einer evtl. Therapie verändert.

Klingen die Symptome in dieser Zeit nicht ab, sollten Sie uns Ihre Kinder durchaus vorstellen.

Die Verantwortlichkeit und Entscheidung der Rückkehr in Kindergarten oder Schule liegt bei den Eltern und darf ohne ärztliches Attest getroffen werden.
Unberührt davon bleiben meldepflichtige Erkrankungen, diese müssten nach wie vor ärztlich attestiert werden.

Kinder, die “lediglich” einen Fleissschnupfen haben und gelegentlich durch das herunterlaufende Sekret husten, dürfen nach medizinischer Einschätzung weiterhin die Einrichtungen besuchen, wenn sie fieberfrei sind.

Mit diesen Tips hoffen wir das Vorgehen etwas zu erleichtern.

Ihr Praxisteam Dr.Stute