Giftzentrale

Service für unsere Patienten!

   

Im Vergiftungsfall gilt es Ruhe zu bewahren und schnell zu reagieren. Hier der link zu den bundesweiten aktuellen Rufnummern.

Es gibt 9 Giftnotrufzentralen in Deutschland, welche in der Regel die Telefonnummer 19240 haben. Ohne Vorwahlnummer funktioniert diese bundeseinheitliche Nummer allerdings nur in den wenigen Großstädten, in denen ein Giftnotruf beheimatet ist:

Berlin 030-19240 Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen in Berlin beim Berliner Betrieb für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes)

Bonn 0228-2873211 Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes NRW bei der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Erfurt 0361-730730 Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen (GGIZ) in Erfurt

Freiburg 0761-19240 Informationszentrale für Vergiftungen der Universitätskinderklinik Freiburg

Göttingen 0551-19240 Giftinformationszentrum-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Universitätsmedizin Göttingen (GIZ-Nord)

Homburg/Saar 06841-19240 Informations- und Behandlungszentrum für Vergiftungen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Homburg/Saar

Mainz 06131-19240 Beratungsstelle für Vergiftungen bei der Medizinische Klinik und Poliklinik der Universität Mainz

München 089-19240 Giftnotruf München der Technischen Universität München

Nürnberg 0911-398 2451 Giftinformationszentrale Nürnberg, Klinikum Nürnberg / Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Giftnotrufe sind mit Ärztinnen und Ärzten besetzt und rund um die Uhr erreichbar.

Kinder & Jugendpsychotherapeuten

Kinder & Jugendpsychotherapeuten

Maria-Theresia Windhofer
Deusener Strasse 175
44369 Dortmund
0231 8390616

Helmut Baum
Saarlandstr. 71
44139 Dortmund
0231 5340396

Wolfgang Frantzen
Rastenburger Str. 17a
44369 Dortmund
0231 311260

Dipl.-Päd. Brigitte Hansen
Huntestr. 2
44287 Dortmund
0231 485015

Dipl.-Päd. Ulrike Hellmann
Am Gardenkamp 89
44227 Dortmund
0231 753080

Dipl.-Päd. Karin Koenderink
Weisbachstr. 2
44139 Dortmund
0231 5330485

Elija R. Nentwich
Brücherhofstr. 7
44263 Dortmund
0231 8640946

Dipl.-Soz. Arb. Silvia Schneider
Holteystr. 39
44267 Dortmund
0231 5898574

Dipl. Psych. Detlev Wehrmann
Hallesche Str. 115
44143 Dortmund
0231 4963444

Dipl.-Psych. Joachim Beuschel
Frohlinder Str. 89
44379 Dortmund
0231 7267145

Dipl.-Psych. Klaus Malzahn
Kleppingstr. 8
44379 Dortmund
0231 579868

Dipl.-Psych. Bärbel Opitz
Wellinghofer Str. 188
44263 Dortmund
0231 466520

Reinhild Temming
Ostenhellweg 43
44135 Dortmund
0231 2220167

Dipl.-Psych. Walter Grützner/Fr. Woltmann
Bahnhofstr. 12
59423 Unna
02303/770849


 

Praxis Dr. med. M. Stute – nur zum internen Gebrauch bestimmt

Blutige Stuhlauflagerung bei voll gestillten Kindern

Blutige Stuhlauflagerung bei voll gestillten Kindern

Gelegentlich beobachten Mütter voll gestillter Kinder das Phänomen der Auflagerung hellroten blutigen Schleims auf dem Stuhlgang.

Grundsätzlich ist das Phänomen harmlos, die sogenannte Muttermilch- oder Säuglings-Kolitis ist durch die ausschliessliche Muttermilchernährung bedingt und hört spontan wieder auf. Eine konstante Gewichtszunahme des Kindes und offensichtliches Wohlbefinden signalisieren die Harmlosigkeit des Befundes.
Differentialdiagnostisch sollte an eine Kuhmilch-Eiweiss-Unverträglichkeit gedacht werden, und probeweise die Ernährung der stillenden Mutter auf kuhmilchweissfreie Ernährung umgestellt werden.

Auf jedem Fall sollte der Kinderarzt zur weiteren Abklärung konsultiert werden.

Diagnostisch ist lediglich die Bestimmung krankmachender Keime im Stuhlgang sinnvoll, die Bestimmung des Lactoferrins im Stuhl ist nicht erforderlich.

Quelle: Zeitschrift des Berufsverbandes für Kinderheilkunde & Jugendmedizin, Oktober-2010

Vorsorge-U4

U4 – vierte Vorsorge

Die vierte Vorsorgeuntersuchung findet zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat statt .

Neben einer gründlichen Untersuchung von Organen und Geschlechtsteilen überprüft der Kinder- und Jugendarzt das Hör- und Sehvermögen. Er kontrolliert auch, ob die Knochenlücke (Fontanelle) am Kopf des Kindes ausreichend groß ist, damit der Schädel wachsen kann.

Mit verschiedenen Tests werden außerdem die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen des Säuglings untersucht. Der Kinder- und Jugendarzt testet beispielsweise, ob das Kind sein Köpfchen bereits halten kann, wenn es an beiden Händen hochgezogen wird. Er überprüft auch, inwieweit das Kind Gegenstände verfolgt oder Personen nachschaut. Das Kind sollte in der Lage sein, den Blick nach der Stimme der Bezugsperson zu richten und einfache „Brabbeldialoge“ führen können. Normalerweise kann das Kind – zumindest ansatzweise – vor Freude juchzen oder quietschen. Hand-Mund- und Hand-Hand-Kontakt sollten aktiv vorhanden sein. Gezielte Greifversuche zeigen sich meist erst etwas später.

Der Kinder- und Jugendarzt informiert die Eltern über wichtige Kinderimpfungen – zum Schutz vor Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis B. In der Regel findet bei der U4 auch die erste Impfung statt.

Ausserdem wird mit einer umfangreichen Ultraschalluntersuchung der Bauch – speziell die Nieren – untersucht, wenn sich familiäre Vorerkrankungen herausstellen sollten.

Vorsorge-U3

U3 – dritte Vorsorge

Zwischen der 4. und 5. Lebenswoche ist die dritte Vorsorgeuntersuchung fällig .

Da in den meisten Fällen die ersten beiden Vorsorgeuntersuchungen in der Klinik stattfinden, ist die U3 die erste Untersuchung bei dem Kinder- und Jugendarzt.
Der Kinder- und Jugendarzt kontrolliert, ob sich das Neugeborene in den vergangenen Wochen altersgerecht entwickelt hat.
Gründlich überprüft er die Körperfunktionen, das Hörvermögen und die angeborenen Reflexe.

Bei der dritten Vorsorgeuntersuchung wird das Hüftgelenk mittels Ultraschall auf Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen hin untersucht.

In den meisten Fällen erkundigt sich der Kinder- und Jugendarzt über das allgemeine Verhalten des Kindes. Er fragt nach, ob es Probleme oder Auffälligkeiten beim Trinken, der Verdauung oder beim Schlafen gibt. Wichtig ist, dass die Eltern ihre Beobachtungen dem Kinder- und Jugendarzt mitteilen. Dadurch wird dem Arzt eine Beurteilung über den Gesundheitszustand erleichtert.

Sie erhalten im Zusammenhang mit der Vorsorge Informationsmaterial zu Ernährung, Schlafen&”plötzlicher Kindstod”, Impfungen, Hörvermögen und unseren Praxisflyer.

Vorsorge-U2

U2 – zweite Vorsorge

Bei der so genannten Neugeborenen-Basisuntersuchung handelt es sich um eine besonders gründliche Untersuchung, die normalerweise zwischen dem 3. und 10. Lebenstag meist noch in der Entbindungsklinik aber auch in der Praxis oder daheim stattfindet.

Dabei werden die Organe, Geschlechtsteile, Haut und Knochen untersucht sowie die Verdauungstätigkeit und Reflexe des Nervensystems überprüft. Mit einem speziellen Haltegriff wird die Funktionstüchtigkeit des Hüftgelenks getestet.
Mittlerweile werden in vielen Kliniken Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um Entwicklungsstörungen im Hüftgelenk vorzeitig zu erkennen. Bei der U2 erhält das Kind erneut Vitamin-K-Tropfen.

Außerdem wird dem Kind zwischen der 36. und 72. Lebensstunde aus der Handrückenvene oder Ferse Blut abgenommen, um es auf verschiedene Stoffwechselerkrankungen und Hormonstörungen hin zu untersuchen. Krankheiten wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), die Eiweiß-Stoffwechsel-Erkrankung Phenylketonurie, bestimmte Fettstoffwechselstörungen oder die Zucker-Stoffwechselerkrankung Galaktosämie werden so frühzeitig festgestellt.

Da viele Mütter das Krankenhaus schon frühzeitig verlassen (z. B. nach einer ambulanten Geburt), müssen sie besonders darauf achten, die Neugeborenen-Basisuntersuchung nicht zu versäumen.

Wir führen die U2 mit Hüftultraschall in der Praxis – oder auch zu Hause durch.

Asthmatherapie

Asthmatherapie?!

Nach der leitliniengerechten Diagnosestellung erfolgt die altersangepasste leitliniengerechte Therapie.
Je nach Schweregrad des Asthma wird Ihr Kind auf Dauermedikamente (inhalative Kortikoide) und Bedarfsmedikamente (bronchienerweiternd)eingestellt.

Es erfolgt eine genaue Anleitung in der Praxis mit Übungseinheiten der inhalativen Therapie.

Die Inhalation erfolgt entweder über ein elektrisches Inhalationsgerät (Säuglinge + Kleinkinder) oder sobald dies möglich über Dosieraerosole und Inhalationshilfen (Spacer).

Grosse Bedeutung kommt der täglichen entzündungshemmenden Inhalationstherapie (auch und gerade im hustenfreien Zustand) zu!!

Dr.Stute ist Asthmatrainer der dt. Atemwegsliga!

Illustrationen © MStute